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#schwarzwald

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Eine Feierabendrunde mit dem Rad am Schwarzwaldrand gedreht. Einfach um ein bisschen draußen zu sein, nicht um zu fotografieren. Deshalb hatte ich nur das Standardzoom dabei, kein stärkeres Weitwinkel. Das hatte zur Folge, dass ich an dieser Stelle auf ein Panorama zurückgreifen musste und dieses Foto jetzt im Original eine Größe von 79 Megapixel hat. Auch ganz praktisch, falls mich irgendwann das Bedürfnis nach einem übergroßen Frühlingsbild an der Wand überkommt.

(Übrigens gehört die Location-Auswahl bei Pixelfed dringend überarbeitet. Ich kann nur raten, ob ich jetzt Gundelfingen im Breisgau oder versehentlich doch Gundelfingen an der Donau ausgewählt habe.)

#schwarzwald #blackforest #frühling #spring #panorama #pentax

Gestern hatte der Kreisverband von “#DieBasis”, das ist eine verschwörungsideologische #Querdenker Kleinpartei zu einer Diskussion über “#Windkraft im #Schwarzwald” am Beispiel der Gemeinde #Herrischried geladen. Ich war da.

Da war auch: MeinradS und ein Großteil der Freiburger Ex- #Coronaleugner Szene. Aber auch in trauter Eintracht der Vorstand der “Bürgerinitative #Windkraft #Günstertal” (also die Gegner).

Schwarzwald TV zeichnete alles auf und fragte dann auch noch nach der Gefahr sinkender Immobilienpreise.

Als Moderator trat Martin Ruthenberg auf. Bei dem merkt man die Vergangenheit im Zwangsfinanzierten SWR, die Stimme ist geschult, die Andeutungen und Raunen in Richtung Verschwörungsideologie so dass nur eingeweihte sich daran erfreuen.

Auf dem Podium Nikolaus Geiler (AK Wasser, BBU-WASSER-RUNDBRIEF) pro Windenergie, der es schaffte bei noch so bizarren Aussagen oder Fragen aus Publikum und Podium die Gesichtszüge unter Kontrolle zu halten und die gab es reichlich: “Freie Energie”, Infraschall, “die wollen im PFAS versuchten Gebiet auch noch Windräder bauen”.

Als Gegner Theo Feger von der BI „Windverunft an Wolf und Kinzig“ und Frank Häuser von der Bürgennitiative „Gegenwind Kuppenheim"

Und Michael Peter von einer Anti-Pumpspeicher-BI aber auch dem Antroposophischen Lorzen Oken Institut.

Die Sympathien im Publikum waren klar verteilt - welcher normal Mensch tut sich auch sowas an (?) - immer wenn Geiler ein Behauptung (meist von) Theo “Wir Bauern sind nicht dumm” Feger, klarstellte.

Exemplarisch “Seit die Windräder stehen sind die Quellen trüb”, was Geiler gut erklärte: Klimawandel mehr Starkregen/mehr Trockenheit, deshalb mehr Schwebteilchen. Vorauf Feger antwortete “Und warum an Stelle X nit”, Geiler ausführte “liegt an Bodenbeschaffenheit”.

Oder Geiler auch mal erklären musste, das die versiegende Quellschütttung am Belchen nun nicht von Windrädern kommen kann, weil es da gar keine gibt.

Bei Anti-Wind klatschte das Publikum, bei Pro-Wind oder der Erwähnung des Klimawandels, stöhnte es.

Auch der Umweltamtsleiter war da, antwortete ganz sachlich auf Anwürfe.

Fazit: Problem ist das so ein Abend so tut als wäre es ausgewogen. Als Stünde Pro und Contra in einem fairen Verhältnis. Das war es aber nicht, sondern eher false Balance gegen Windkraft.